Was bedeutet Versorgungssicherheit für Ihren Produktionsprozess?

Maschinen, Schweißroboter, Produktionslinien, Server … Ohne Strom steht in einem Produktionsbetrieb – und eigentlich in jedem Unternehmen – vieles still. Versorgungssicherheit bedeutet deshalb mehr, als die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen. Sie bedeutet, dass Ihre wesentlichen Betriebsprozesse weiterlaufen können, auch wenn das Netz ausfällt, Ihr Netzanschluss nicht ausreicht oder eine Lastspitze droht, die vereinbarte Netzgrenze zu überschreiten.

Maschinen, Schweißroboter, Produktionslinien, Server … Ohne Strom steht in einem Produktionsbetrieb – und eigentlich in jedem Unternehmen – vieles still. Versorgungssicherheit bedeutet deshalb mehr, als die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen. Sie bedeutet, dass Ihre wesentlichen Betriebsprozesse weiterlaufen können, auch wenn das Netz ausfällt, Ihr Netzanschluss nicht ausreicht oder eine Lastspitze droht, die vereinbarte Netzgrenze zu überschreiten.

Was bedeutet Versorgungssicherheit?

Versorgungssicherheit bedeutet, dass geschäftskritische Prozesse auch dann über ausreichend Energie verfügen, wenn die normale Stromversorgung ausfällt oder nicht ausreicht.

Dafür kann es verschiedene Ursachen geben:

  • Die verfügbare Netzkapazität reicht für Ihre Produktion nicht aus.
  • Das Stromnetz fällt vorübergehend aus.
  • Eine Lastspitze droht, die Grenze Ihres Netzanschlusses zu überschreiten.

In jedem Szenario stellt sich dieselbe Kernfrage: Welche Prozesse müssen weiterlaufen und wie schnell muss eine alternative Energiequelle übernehmen?

Für Produktionsunternehmen wird diese Frage immer relevanter. Denn Energie ist inzwischen ein entscheidender Faktor für Kontinuität und Wachstum.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Die sichtbaren Folgen sind klar: Maschinen und Produktionslinien stehen still. Die Auswirkungen im Hintergrund können jedoch deutlich größer sein. Automatisierte Systeme, Roboter, Server und Steuerungen müssen möglicherweise neu gestartet werden. Halbfertige Produkte können verloren gehen und Prozesse müssen neu eingerichtet oder kalibriert werden.

Bei Laser- und Schweißmaschinen kann eine plötzliche Unterbrechung zum Beispiel zu Störungen, beschädigten Werkstücken oder längeren Wiederanlaufzeiten führen. Kann die Produktion nicht schnell wieder aufgenommen werden, müssen Mitarbeitende möglicherweise warten oder sogar nach Hause geschickt werden.

Stillstand kostet damit nicht nur Produktionskapazität. Sie verlieren auch Zeit, Material und Umsatz.

Notstrom oder unterbrechungsfreie Stromversorgung?

Nicht jeder Produktionsprozess benötigt dasselbe Maß an Versorgungssicherheit. Der wichtigste Unterschied besteht zwischen Notstrom und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung.

Notstrom

Bei einer Notstromversorgung startet nach einem Ausfall eine alternative Energiequelle. Das kann eine Batterie oder ein Generator sein. Es kann zu einer kurzen Unterbrechung kommen, danach kann der Betrieb jedoch weiterlaufen.

Das reicht für Prozesse aus, die kurzzeitig stillstehen dürfen und ohne größere Folgen wieder anlaufen können.

USV: unterbrechungsfreie Stromversorgung

USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung. Dabei übernimmt eine Batterie bei einem Netzausfall innerhalb von etwa 20 Millisekunden.

Diese schnelle Umschaltung verhindert, dass empfindliche Systeme tatsächlich ausfallen. Dazu gehören zum Beispiel Server, Chips, Roboter, IT-Infrastruktur und Produktionsmaschinen, bei denen bereits eine kurze Unterbrechung Probleme verursachen kann.

Eine USV-Lösung ist daher relevant, wenn ein Stillstand keine Option ist. Nicht für einige Minuten. Und auch nicht für wenige Millisekunden.

Wie hilft Batteriespeicherung?

Bei einem Netzausfall oder einem Leistungsproblem kann eine Batterie sofort Energie bereitstellen. Wie schnell und wie lange das möglich ist, hängt von der gewählten Konfiguration und der benötigten Autonomie ab.

Eine Batterie kann verschiedene Aufgaben übernehmen:

  • Vorübergehend zusätzliche Leistung bereitstellen
  • Lastspitzen abfangen
  • Bei Netzausfall die Energieversorgung übernehmen
  • Kritische Prozesse weiterhin mit Strom versorgen
  • Einen Generator unterstützen oder dessen Laufzeit reduzieren

In Kombination mit Photovoltaik und einem Generator entsteht ein robusteres Energiesystem. Die Batterie überbrückt die erste Unterbrechung. Solarenergie verlängert die verfügbare Autonomie. Und wenn Einstrahlung und Batteriekapazität nicht ausreichen, kann ein Generator automatisch einspringen. So werden einzelne Energiequellen zu einem integrierten System, das zusammenarbeitet.

Das EMS bestimmt, was weiterlaufen muss

Eine Batterie allein weiß nicht, welche Produktionslinie wichtiger ist als eine Ladestation. Dafür braucht es ein Energiemanagementsystem.

Das EMS überwacht Batterie, Photovoltaikanlage, Generator, Netzanschluss und angeschlossene Verbraucher. Sie legen im Voraus fest, welche Prozesse Priorität haben.

Bei einem Energiemangel kann das System zum Beispiel:

  1. Kritische Produktionsmaschinen und IT-Systeme online halten
  2. Kühlung und Sicherheitssysteme weiter versorgen
  3. Ladevorgänge vorübergehend begrenzen
  4. Nicht kritische Verbraucher kontrolliert abschalten
  5. Bei Bedarf einen Generator starten

Die intelligente Steuerung sorgt dafür, dass die verfügbare Energie dort eingesetzt wird, wo sie in diesem Moment den größten Nutzen bringt. Smart Ass Energy wurde genau nach dieser Philosophie entwickelt: alle Energie-Assets verbinden und zentral steuern, ohne dass der Nutzer selbst zum Energieexperten werden muss.

Welche Versorgungssicherheit braucht Ihr Produktionsprozess?

Die richtige Lösung beginnt nicht mit der Frage, welche Batterie Sie möchten. Sie beginnt mit den Auswirkungen eines Stillstands.

Analysieren Sie deshalb zunächst diese Fragen:

  • Welche Maschinen und Prozesse dürfen niemals stillstehen?
  • Ist eine kurze Unterbrechung akzeptabel?
  • Benötigen Sie USV-Niveau?
  • Wie lange müssen Sie unabhängig weiterarbeiten können?
  • Welche Energiequellen sind heute bereits vorhanden?
  • Was kostet eine Stunde Produktionsstillstand?
  • Welche Folgen hat ein Ausfall für Sicherheit und Produktqualität?
  • Welche Einschränkungen gelten für Ihren Netzanschluss?

Erst danach lässt sich bestimmen, wie viel Batteriekapazität, Leistung und Automatisierung Sie tatsächlich benötigen.

Versorgungssicherheit ist Produktionssicherheit

Versorgungssicherheit ist kein technisches Extra. Sie ist eine Voraussetzung für zuverlässige Produktion.

Die richtige Lösung ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für den einen Prozess reicht eine Notstromversorgung, die nach einer kurzen Unterbrechung übernimmt. Für den anderen ist eine USV-Lösung erforderlich, die innerhalb von Millisekunden schaltet.

Mit Batteriespeicherung, intelligenter Steuerung und gegebenenfalls einem Generator bauen Sie ein Energiesystem auf, das reagiert, bevor ein Stromproblem Ihre Produktion zum Stillstand bringt.

Finden Sie mit unserem Energy Scan die passende Lösung für Ihr Unternehmen

Erfassen Sie Ihre kritischen Verbraucher, Ihren Netzanschluss und die gewünschte Autonomie. Mit einem Energy Scan prüfen wir, welche Kombination aus Batteriespeicherung, Smart Ass Energy und Back-up-Versorgung am besten zu Ihrem Produktionsprozess passt.